Herzlich Willkommen

 

Die Erinnerung an die Herrschaft, Verbrechen und Nachgeschichte des Nationalsozialismus zählt zu den Grundlagen der politischen Kultur des demokratischen Deutschlands, auch in Schleswig-Holstein. Im Mittelpunkt politisch-historischer Bildungsarbeit stehen dabei die historischen Orte von Terror und Leiden.

Damit die Erinnerung an das Geschehen lebendig bleibt und professionell vermittelt wird, bedürfen die schleswig-holsteinischen Gedenkstätten einer nachhaltigen Förderung. Die 2002 gegründete Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten hat sich dies zur Aufgabe gesetzt. Sie fördert Einrichtungen und Projekte, die sich dem Opfergedenken, der Aufklärung und Erforschung der Zeit des Nationalsozialismus widmen.

Informationen zu aktuellen Veranstaltungen finden Sie hier.

Zum SCHÜLERWETTBEWERB geht es hier.

Antragsfristen
Förderanträge an die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten sind zu zwei Fristen postalisch an die Geschäftsstelle der Stiftung zu senden:
 - 1. Februar: Abgabefrist für inhaltlich und zeitlich begrenzte Projektförderungen zum laufenden Haushaltsjahr 
1. Oktober: Abgabefrist für Projektanträge (zum laufenden Betrieb bestehender Einrichtungen für das kommende Haushaltsjahr.
Details zur Antragstellung finden sie hier.

Förderung von Schulexkursionen zu Gedenkstätten


Im Rahmen ihrer Initiative für kulturelle Bildung hat die schleswig-holsteinische Landesregierung gesonderte Mittel zur Verfügung gestellt, um Schulexkursionen zu Gedenkstätten und zeitgeschichtlichen Erinnerungsorten zu fördern. Diese Förderung gilt nur für Fahrten zu Einrichtungen in Schleswig-Holstein und zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Details zur Antragstellung an die Bürgerstiftung finden Sie im Antragsformular, das hier zum Download bereit steht.

Darüber hinaus unterstützen die Bethe-Stiftung und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur die Durchführung von Gedenkstättenfahrten in Polen (Gedenkstätten Auschwitz (Oświęcim), Majdanek, Treblinka, Belzec (Bełżec) und Kulmhof (Chełmno nad Nerem) für weiterführende allgemein bildende und berufsbildende Schulen in Schleswig-Holstein. Nähere Informatinen finden Sie hier.

15./16. November: "Gedenkstättenlandschaften in Ost und West" - gemeinsame Gedenkstättentagung von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Unter dem Titel "Gedenkstättenlandschaften in Ost und West 30 Jahre nach der Grenzöffnung" findet am 15. und 16. November 2019 die erste gemeinsame Gedenkstättentagung von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern  statt. Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Newsletter August 2019

Die aktuelle Ausgabe des „Newsletters Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein“ (August 2019) können Sie hier herunterladen.

Bundesgedenkstättenkonferenz befürchtet "Abkehr von den grundlegenden Lehren aus der NS-Vergangenheit"

Die 7. Bundesweite Gedenkstättenkonferenz hat am 13. Dezember 2018 in Berlin eine Resolution verabschiedet, in der die Delegierten ihre Sorge vor der gesellschaftlichen Entwicklung formulieren und an die politischen und gesellschaftlichen Akteure appellieren, "das Wissen um die historischen Erfahrungen mit ausgrenzenden Gesellschaften wie dem Nationalsozialismus für die Gegenwart zu bewahren und sich für die Verteidigung der universellen Grund- und Menschenrechte einzusetzen". Den Text der Erklärung finden Sie hier. Die Bundesweite Gedenkstättenkonferenz ist eine jährlich stattfindende Tagung von Delegierten des Forums der Landesarbeitsgemeinschaften der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und -initiaven in Deutschland, der AG der KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland, von Landeszentralen für politische Bildung und Landesstiftungen.


Bürgerstiftung
Schleswig-Holsteinische
Gedenkstätten

Geschäftsstelle
c/o Nordkolleg Rendsburg
Am Gerhardshain 44
24768 Rendsburg

Tel.: 043 31/14 38 24
Fax : 043 31/14 38 20

Erreichbarkeit:
Dienstag-Freitag, 11-15 Uhr
Ab 01.01.2020:
Dienstag-Donnerstag, 10.30-16.30 Uhr