KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing

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In Husum-Schwesing bestand von Mitte September bis Mitte Dezember 1944 ein Außenlager des KZ Neuengamme mit insgesamt 2500 Häftlingen. Zusammen mit Ladelund waren dort Häftlinge untergebracht, die die Verteidigungsanlagen des so genannten Friesenwall errichten sollten. Etwa dreihundert Menschen fanden unter mörderischen Haft- und Arbeitsbedingungen den Tod.

Erst zum 50. Jahrestag des Beginns der NS-Herrschaft schuf eine Initiative öffentliches Bewusstsein über die Existenz des KZ. Dies führte zum Kauf des Geländes durch den Kreis und 1987 zur Errichtung einer Gedenkstätte mit einem Kunstwerk des Bildhauers Uli Lindow. Zur Zeit wird eine Erweiterung geplant.