Kultur- und Gedenkstätte Ehemalige Synagoge Friedrichstadt

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Die Friedrichstädter Synagoge wurde 1847 eingeweiht. Damals lebten mehr als 400 Juden in der Stadt. Seit 1675 durften sich Menschen jüdischen Glaubens hier ansiedeln. Die Synagoge am Binnenhafen war das dritte Gotteshaus der Gemeinde. Am 10. November 1938 wurde die Synagoge in der "Reichspogromnacht" durch Nationalsozialisten verwüstet, anschließend als Getreidespeicher genutzt und 1941 für einen SS-Offizier zu einem Wohnhaus umgebaut.

Seit 2003 wird sie als Ort für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Im Innern wurde die Geschoss trennende Decke entfernt und die einstige Frauenempore rekonstruiert. Außen hängen Rahmen in Form der einst vorhandenen Rundbogenfenster an der Fassade.