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Schleswig-Holsteinische
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3. Landesgedenkstättentagungen

 

1. Meldungen

Workshop zur Erinnerungskultur in Kiel

Am 4. und 5. September 2015 findet im Rathaus der Landeshauptstadt Kiel ein Workshop zur Weiterentwicklung der Kieler Erinnerungskultur statt. Die Bürgerstiftung ist Mitveranstalterin des Wiorkshops. Details zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Entwicklungsperspektiven: Landesgedenkstättenkonzeption vorgestellt

Im April 2015 hat die schleswig-holsteinische Landesregierung ihr "Landeskonzept zur Förderung und Weiterentwicklung
von Erinnerungsarbeit an historischen Lernorten zur Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Diktatur in Schleswig-Holstein" vorgestellt. Das Konzept wurde gemeinsam mit der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten und den Gedenkstättenaktiven entwickelt. Es soll in einem demokratischen und pluralistischen Prozess die kritische Erinnerung an Herrschaft, Verbrechen und Opfer des Nationalsozialismus mit zeitgemäßen Mitteln fortführen. Hauptziele sind die Absicherung des Erreichten, die Professionalisierung von Förderung und Erinnerungsarbeit sowie die zeitgemäße Entwicklung von Vermittlungsformen und Bildungsangeboten. Das Londeskonzept steht hier zum Download bereit.

Beginn des Projekts in Ladelund

Das Projekt zur Modernisierung der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund hat begonnen. Am 10. Dezember 2014 übergab Kulturministerin Anke Spoorendonk (re.) den Förderbescheid. Mit einem Gesamtvolumen von 500.000 Euro, finanziert von Bund, Land, der Bürgerstiftung und dem Kirchenkreis Nordfriesland, wird die älteste Gedenkstätte Schleswig-Holsteins zur Geschichte des Nationalsozialismus bis 2017 didaktisch modernisiert. Im Mittelpunkt steht dabei eine neue Dauerausstellung. Als Kuratorin konnte die Historikerin Dr. Angelika Königseder (li.) gewonnen werden, die zusammen mit Probst Dr. Kay-Ulrich Bronk das Bewilligungsschreiben von Frau Spoorendonk entgegennahm.

Vorschlag für Landesgedenkstättenkonzeption überreicht

Am 18. Juli 2014 hat die Bürgerstiftung ihren Vorschlag für eine Landesgedenkstättenkonzeption an die schleswig-holsteinische Kulturministerin Anke Spoorendonk überreicht. Die von Dr. Harald Schmid erarbeitete Konzeption zeigt für die hiesigen Gedenkstätten und Erinnerungsorte zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus maßgebliche Handlungs- und Entwicklungsfelder der nächsten 20 Jahre auf. Ziele sind die Absicherung und der Ausbau des Erreichten, die Professionalisierung der Förderung und der Gedenkstättenarbeit sowie die Weiterentwicklung der Vermittlungsarbeit. Die Konzeption steht hier zum Download bereit.

Schluss mit den Ritualen!? Landesgedenkstättentagung 2014

Vom 19. bis 21. September findet die diesjährige Landesgedenkstättentagung in Bad Malente statt. Im Mittelpunkt steht die kritische Auseinandersetzung mit der Funktion und Bedeutung von Ritualen in der Erinnerungskultur. Auf der Tagung wird dieses Thema vielfältig beleuchtet: mit (Podiums-)Diskussionen, Vorträgen, Filmvorführungen, einer Projektvorstellung und Workshops zur Vertiefung einzelner Aspekte. Das detaillierte Programm und nähere Informationen zur Anmeldung enthält der Tagungsflyer.

Schleswig-Holstein erhält Bundesförderung

Anfang Februar 2014 hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, den von der Bürgerstiftung erarbeiteten Projektantrag für die Modernisierung der KZ-Gedenk- und Begnungsstätte Ladelund bewilligt. Damit erhält Schleswig-Holstein erstmals Projektmittel im Rahmen der "Gedenkstättenkonzeption des Bundes". Zu dieser erfreulichen Entscheidung hat der Vorsitzende des Vorstands der Bürgerstiftung, Prof. Dr. Gerhard Fouquet, in einer Pressemitteilung Stellung genommen.