AHRENSBÖK

Bürgerstiftung
Schleswig-Holsteinische
Gedenkstätten

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KZ-Gedenkstätte Ahrensbök

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Wie kaum anderswo lassen sich in der Gedenkstätte Ahrensbök Anfang und Ende der NS-Diktatur beispielhaft thematisieren.

Am Anfang, 1933, wurden im Direktorenhaus einer ehemaligen Zuckerfabrik ein frühes Konzentrationslager und anschließend eine Realschule eingerichtet. Am Ende, 1945, führte ein Todesmarsch mit etwa 500 Häftlingen aus den Konzentrationslagern Auschwitz-Fürstengrube und Mittelbau-Dora (Harz) durch die Gemeinde. Einige wenige wurden vom Schwedischen Roten Kreuz gerettet. Die Mehrzahl wurde Opfer der Cap Arcona Katastrophe bei Neustadt.

Die Gedenkstätte wurde am 8. Mai 2001 in dem Gebäude des ehemaligen Konzentrationslagers eröffnet. Ziel der pädagogischen Arbeit ist es, vorrangig jungen Menschen nahe zu bringen, welches Unrecht vor Ort in ihrer Heimatregion zwischen 1933 und 1945 geschah. Dazu gehört auch die Erinnerung an 1200 Zwangsarbeiter in Ahrensbök, an die Schule im KZ-Gebäude und die Einrichtung einer Lehrerinnenbildungsanstalt (LBA) im Ort.